Nimm mich wie ich bin, oder lass es

Früher (Schulzeit und Ausbildung) war ich tief überzeugt „Nimm mich wie ich bin, oder lass es„. „I am what I am„, „bang my own drum, Some think it’s noise, I think its pretty“. Das Thema betrifft ja nicht nur mich, sonst gäbe es dafür keine Postkarten, Lieder und keine Ahnung was noch alles.

Ich bin nur erstaunt: Wann habe ich angefangen „zum Takt eines anderen Trommlers marschieren“? Was ist aus meinem alten Motto geworden? Weiterlesen „Nimm mich wie ich bin, oder lass es“

Fordern gute Mitarbeiter ihre Chefs?

Durch meine Kommunikationsweise bin ich sicherlich für einige Chefs eine Herausforderung. Ich bleibe bei meinen Ideen (wenn es keine besseren und logischen Argumente dagegen hat) und kann es dann nicht immer verständlich formulieren, warum das so ist. Ich bringe sicherlich manchmal Leute zur Weissglut, aber ich bringe etwas voran.

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Was habe ich in der Woche gemacht, in der ich zu mir kommen wollte?

Als ich mir klarer werden wollte? Alte Kollegen besucht, bin Rollercoaster gefahren, eine alte Freundin besucht und dort übernachtet. Ins Kino gegangen. Habe mich gedanklich einfach weit vom Arbeitsalltag entfernt. Und später irgendwo gelesen, dass genau das sein muss, bevor man wirklich darüber nachdenken kann. Sonst steckt man drinnen und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Danke dir, lieber Schweinehund! Weiterlesen „Was habe ich in der Woche gemacht, in der ich zu mir kommen wollte?“

Ablenkung & Vermeidungsstrategie

Jetzt hab ich frei, eine ganze Woche – und so viel vor. Vor allem, an mir zu arbeiten. Was will ich eigentlich?

Und was mache ich? Ich krieg den Schweinehund nicht klein. Der denkt sich gerade, ah, WC putzen, Holz pflegen, aufräumen und Co! Och Mensch, das Puzzle liegt ja auch schon da. Hilft es mir, dass ich das jetzt bemerkt habe? Ist das Aufräumen der Umgebung vielleicht einfach nur der erste Schritt dazu, ist es meine Art, erst meine Umgebung zu ordnen, bevor ich in mir Ordnung schaffe? Wo vor habe ich Angst? Vor dem Ergebnis?

Coaching

An dem Abend, wo ich das endlich zumindest ansatzweise verstanden habe, saß ein famoser Coach namens Stefan  mit mir am Tisch.

Wie kam es dazu?
Ich war auf einer Schulung und der famose Coach war einer der zwei Trainer. Wir sprachen über eine unangenehme Situation (ein grosses Event, auf dem ich meine Leistung präsentieren sollte/musste/durfte) und ich sollte die Situation beschreiben. Es war ein krasses Erlebnis, wie ich mich vor den anderen selber dabei schlecht geredet habe. Immer tiefer rein, immer heftiger, immer böser. Dank des Coaches habe ich genau das aber zum ersten Mal wahrgenommen!! Wie ich mich selber darauf fokussiere, was ich alles NICHT schaffe. Wie ich meine Erfolge ausblende und nur Grenzen, Hindernisse und Unerledigtes sehe. Grob. Weiterlesen „Coaching“

Veränderung? Start!

Warum blogge ich hier? Irgendwie habe ich das Gefühl, ich habe im letzten Jahr enorm viel gelernt. Vor allem über mich. Habe Dinge verstanden, die ich zigmal auf Pinterest als Sprüche gepinnt habe und von denen ich gedacht habe, ich habe sie kapiert. Ich habe sie aber nur gelesen und ihnen zugestimmt. Es ist doch etwas ganz anderes, das dann auch umzusetzen und wirklich zu verstehen. Wer kennt nicht den Spruch „Gedacht ist nicht gesagt, gesagt ist noch nicht gehört, …“. Weiterlesen „Veränderung? Start!“